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	<title>Willi mobil!</title>
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		<title>Im Strahl k*****&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 12:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; möchte man ja immer wieder mal gern im Zusammenhang mit Behörden, ganz besonders gern mit den Finanzämtern. Beispiele gefällig?
Irgendwann im vergangenen Winter habe ich mich offiziell in Deutschland abgemeldet, was erstaunlich einfach ging: einfach Abmeldeersuchen an die Meldestelle in Berlin gesendet und &#8211; zack &#8211; kam kurz darauf die Abmeldebestätigung. Wer nun aber glaubt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; möchte man ja immer wieder mal gern im Zusammenhang mit Behörden, ganz besonders gern mit den Finanzämtern. Beispiele gefällig?</p>
<p>Irgendwann im vergangenen Winter habe ich mich offiziell in Deutschland abgemeldet, was erstaunlich einfach ging: einfach Abmeldeersuchen an die Meldestelle in Berlin gesendet und &#8211; zack &#8211; kam kurz darauf die Abmeldebestätigung. Wer nun aber glaubt, daß die Abmeldung beim LAND BERLIN auch die Adressenänderung z.B. beim FINANZAMT BERLIN (dürfte ja wohl zum Land Berlin gehören) beinhaltet, der irrt gewaltig! DATENSCHUTZ heißt die fadenscheinige Begründung, alles nur zu meinem Wohl. Daß ich nicht lache! Der Mensch ist heute derart gläsern, wozu dann noch Datenschutz an gerade dieser Stelle?</p>
<p>Weil nun also das FA Berlin-Schöneberg meine neue Postanschrift bei meinen Eltern nicht kannte und mein Nachsendeantrag auch mittlerweile ausgelaufen war, erreichte mich die Post meines persönlichen Finanzministers also auch nicht. Eine Umsatzsteuererklärung für das Jahr 2009 für mein Mini-Ingenieurbüro, das ich mal 2008 für genau vier Rechnungen an- und im August 2009 wieder abgemeldet hatte, war fällig. Es reicht ja nicht, daß man monatlich eine Erklärung mit NULL Euro Umsatz abgegeben hätte, nein, ein Jahresabschluß ist noch fällig, es könnte ja sein, daß man was vergessen hat. Oder was? Glücklicherweise kann man sowas ja online bei elster.de machen&#8230; Software gedownloaded (natürlich nur für Windoofs verfügbar, nicht etwa plattformübergreifend als Java-Applet, neinnein!), installiert, Namen und Steuernummer und ganz viele Nullen eingetragen, und ab dafür! Denkste, Puppe: DATENSCHUTZ heißt die Devise! Sowas geht natürlich nicht so einfach. Damit die Finanz-Sachbearbeiter (Beamte sind das ja wohl in den meisten Fällen keine mehr, oder?) auch auf meine Erklärung zugreifen dürfen, muß ich zusätzlich noch einen irgendwie gearteten Schlüssel ausdrucken und per Post hinterher senden. Wozu dann bitte Online-Erklärung? Ich könnte auch ein digitales Zertifikat anfordern, das allerdings einer Aktivierungs-ID bedarf, welche man gern auf dem POSTWEG zusendet. DANKE, ES REICHT!</p>
<p>Willi wurde im Februar 2010 auf meine Mutter umgemeldet&#8230; nicht, daß die Finanzämter Gütersloh und Berlin untereinander kommunizieren! Gütersloh hat seine Steuer neu bekommen (was ja üblich ist), Berlin aber nicht die überzahlte zurückgebucht. Damit nicht genug, man ist sich auch nicht zu fein, das nächste Halbjahr weitere 721 Euro einfach abzubuchen, was jedoch mangels ausreichender Deckung des Kontos zu dem Zeitpunkt glücklicherweise vereitelt wurde.</p>
<p>Genau das bekommt dabei heraus, wenn &#8220;Datenschutz&#8221; auf die Spitze getrieben wird. Statt sich über lächerlich zu machen im Kampf gegen so sinnvolle Dienste wie Google StreetView, sollten die sogenannten Datenschutzbeauftragten besser mal hinterleuchten, was sie eigentlich den ganzen Tag für eine Scheiße anrichten.</p>
<p>Ich möchte wirklich nicht wie einer dieser &#8220;hier ist alles besser!&#8221;-Auswanderer klingen, weil das sicher auch nicht der Wahrheit entspräche. Viele Dinge sind hier aber viel einfacher. Kleinbetriebe mit einem jährlichen Umsatz von unter 56.000 Pfund brauchen keinerlei Umsatzsteuer zu zahlen, sie allerdings auch erst gar nicht vom Kunden einfordern. Eine Gegenrechnung mit steuerhaltigen Ausgaben fällt dann natürlich auch weg.<br />
Für die Kfz-Steuer kauft man hier halbjährlich oder jährlich auf einem Postamt oder direkt bei der Kfz-Behörde eine Steuerplakette (&#8220;tax disc&#8221;), für die man gegen Abgabe selbiger an den gleichen Stellen eine Vergütung bekommen kann (weil man das Auto z.B. derzeit nicht nutzt), abzüglich etwa 20 Pfund Bearbeitungsgebühr. Ansonsten wird das Auto mit tax disc ge- und verkauft, der Käufer freut sich, ohne gültige tax disc sind Autos nur schwer abzusetzen, weil nicht auf der Straße überführbar und erst versteuerbar, wenn man eine Kfz-Versicherung nachweisen kann (die man jedoch online bereits beim oder vor dem Kauf eines Autos abschließen kann). Läuft eine tax disc ab, bekommt man etwa 8 Wochen vorher einen reminder, einen Erinnerer, der einen daran erinnert und der eine Referenznummer enthält, mit der man das Auto mit zwei Klicks online SORN (statuatory off road notice &#8211; derzeit nicht auf der Straße) melden kann/muß, wenn man keine neue Steuerplakette kauft.</p>
<p>Erwähnt sei noch, daß der Normalsterbliche mit Einkommen unter 2500 Pfund im Monat (so etwa) niemals nicht Steuererklärungen abgeben muß, solange er nicht irgendwas geltend machen möchte, wie Fahrkarten, geschäftlich genutzte Autos oder was es sonst so auch in Deutschland in dem Fall gibt).</p>
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		<title>Krefeld meets London</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 21:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In Leicester wird man sich gefreut haben, als man 1981 einen Meterspur-Straßenbahnwagen samt Beiwagen von der Partnerstadt Krefeld geschenkt bekam&#8230; Der Triebwagen gehört der in Krefeld damals seltenen Gattung der Vierachser an (DÜWAG GT4, ist zudem der sole survivor). &#8220;Irgendwann&#8221;, der genaue Zeitpunkt liegt wohl im Dunkel, kam er zum &#8220;Museum of Transport&#8221; in Essex, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Leicester wird man sich gefreut haben, als man 1981 einen Meterspur-Straßenbahnwagen samt Beiwagen von der Partnerstadt Krefeld geschenkt bekam&#8230; Der Triebwagen gehört der in Krefeld damals seltenen Gattung der Vierachser an (DÜWAG GT4, ist zudem der sole survivor). &#8220;Irgendwann&#8221;, der genaue Zeitpunkt liegt wohl im Dunkel, kam er zum &#8220;Museum of Transport&#8221; in Essex, das später zum &#8220;London Heritage Transport&#8221; avancierte. Wie auch immer, vor ein paar Jahren erreichte der Triebwagen, vom Beiwagen fehlt jede Spur, Nordostlondon. Er steht seitdem auf zwei Schienenstücken, von einem Gleis kann nicht die Rede sein. Sein Zustand würde hierzulande als &#8220;derelict&#8221;, baufällig, bezeichnet werden, er löst sich jedenfalls &#8211; wie viele Stehzeuge auf dem Gelände &#8211; nach und nach selbst auf.</p>
<p>Bei &#8220;Drehscheibe online&#8221; <a href="http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?5,4498608,page=1" target="_blank">ist zu lesen</a>, daß der Zug im Jahr 2000 noch in Quorn unweit Leicester gesichtet wurde, die Information, er würde dem Walthamstow Pump House Museum (wo unser &#8220;Foodmaster&#8221; untergestellt ist) gehören, ist jedoch falsch, er gehört nach wie vor &#8220;London Heritage Transport&#8221; oder was/wer immer davon übrig geblieben sein mag.</p>
<p>Ich habe heute in der Dämmerung einige Handy-Fotos von dem traurigen Haufen gemacht, bei Lust und Laune hole ich das bei Tageslicht nochmal mit einer ordentlichen Kamera nach.</p>

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		<title>Angekommen (vor einem Jahr)</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 09:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben in England]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Angekommen&#8221; hieß es hier vor einem Jahr. Ja, ein Jahr ist es nun schon her, daß ich den Schritt, oder besser die Fahrt, über den Kanal auf die große Insel wagte, wo die Autos auf der falschen Seite fahren. &#8220;Falsch&#8221; war und ist diese Seite nun ganz und gar nicht, daran gewöhnt man sich &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Angekommen&#8221; <a href="http://willi-mobil.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=322" target="_self">hieß es hier vor einem Jahr</a>. Ja, ein Jahr ist es nun schon her, daß ich den Schritt, oder besser die Fahrt, über den Kanal auf die große Insel wagte, wo die Autos auf der falschen Seite fahren. &#8220;Falsch&#8221; war und ist diese Seite nun ganz und gar nicht, daran gewöhnt man sich &#8211; gewöhnte ich mich &#8211; sehr schnell. Wie an diversen Stellen berichtet, zog ich von Campingplatz zu Campingplatz, fünf an der Zahl, blieb mal kürzer und mal länger, zog vor allem ab Oktober meinem Job hinterher, der erst im östlichen Kent, in Faversham, stattfand (findet ein Job statt?), im März oder so zogen wir &#8211; der Job, der Routemaster/Foodmaster und meine Wenigkeit inkl. Willi und Pepe &#8211; weiter nach Rochester, ebenfalls in Kent.</p>
<p>Ende April mußte ich leider einsehen, daß ich vor allem ob der bevorstehenden Arbeit am Herd im Bus und dank der langen Anfahrtwege zur Arbeit und zurück in Zulunft keine Zeit mehr haben würde, mich um Pepe zu kümmern. 12 Stunden wären wir am Tag voneinander getrennt, minus 8 Stunden Schlaf, macht noch maixmal 4 Stunden Zusammensein, dazu müßte ein dog walker engagiert werden, den ich nicht hätte bezahlen können. So suchte ich nach einer neuen Bleibe für ihn, meine Schwester erklärte sich spontan bereit, ihn vorübergehend aufzunehmen. Nun ist er aber kein einfacher Hund, er braucht viel Beschäftigung und Bewegung, so daß nach acht Wochen eine endgültige Lösung gebraucht wurde. Wieder sprang ein Familienmitglied ein, mein Onkel Uwe, der Pepe schon immer sehr gemocht hatte, hat ihn nun bei sich aufgenommen, Pepe ist damit wieder zurück in Berlin!</p>
<p>Ende Juni war der Bus endlich fertig, was nach 9 Monaten Umbau auch höchste Zeit wurde. Das erste Event war eine mittlere Katastrophe in jeder Hinsicht, niemand hatte Übung im Umgang mit Kunden, Griddleplatte und Buseinrichtung. Die Speisekarte für die beiden Tage wurde spontan zusammengeschrieben, Gasflaschen kamen erst sehr verspätet an (8 Stück à 13kg, weil uns der Gasinstallateur gesagt hatte, wir müßten mit 3-4 Flaschen pro Tag rechnen&#8230; die erste Flasche hat insgesamt gut 10 Arbeitstage gehalten <img src='http://willi-mobil.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) wie auch Kuchen und Brötchen, wovon wir etwa 4/5 nicht benötigt haben (hier wie dort). Über die 3000 gekauften Bratwürste wollen wir mal schweigen, die verkaufen wir &#8211; nach dem Tiefkühlen &#8211; heute noch.</p>
<p>Mit Aufnahme der Arbeit im Bus war ein Umzug nach London unausweichlich, damit verbunden war jedoch ebenso unausweichlich auch die Trennung von Willi. Ich habe ich noch, das gleich dazugesagt, nur lebe ich nicht mehr in ihm. Ein Daueraufenthalt auf einem Campingplatz innerhalb Londons ist &#8211; auch aus finanziellen Gründen &#8211; nicht denkbar, dazu kommt, daß ich für jeden Fahrtag in der Stadt 200 Pfund für eine Ausnahme von der Umweltzonenregelung abdrücken müßte (Strafe bei Mißachtung wären 1,000 Pfund). Ein Grundtück zu finden, auf dem man sicher stehen könnte, auf dem es zudem Strom, Wasseranschluß und Abwasserentsorgungsmöglichkeit gibt, dürfte ohne Beziehungen fast unmöglich sein. Noch dazu bezahlbar und in einigermaßen annehmbarer Gegend. Für die ersten fast zwei Wochen okkupierte ich das Wohnzimmer meiner Arbeitgeber in Walthamstow, danach folgten drei Wochen in der unsäglichen Lagerhaus-WG, nunmehr wohne ich, wie berichtet, in Leytonstone, unweit des neuen Olympiageländes für 2012 in Stratford.</p>
<p>Ein kurzes Jahr, ein Jahr voller Eindrücke, ein Jahr, in dem ich vielleicht nicht jeden Tag, aber wenigstens jeden zweiten bestätigt wurde in meiner Entscheidung hierherzuziehen. Nach wie vor zieht mich nichts zurück nach Deutschland, von der Familie natürlich einmal abgesehen, aber die ist ja auch mobil <img src='http://willi-mobil.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Totally knackered</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 22:45:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben in England]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das kommt nämlich dann davon. Wovon? Wenn man mal schnell über 50km mit schwerem Reiserucksack mit dem Fahrrad zurücklegen will&#8230;
Das Fahrrad nützte mir in Rochester bei Willi recht wenig, also entschied ich mich schon vor längerer Zeit, es nach London zu holen. Per Auto schied aus, per Zug ist auch nicht so doll, also war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das kommt nämlich dann davon. Wovon? Wenn man mal schnell über 50km mit schwerem Reiserucksack mit dem Fahrrad zurücklegen will&#8230;</p>
<p>Das Fahrrad nützte mir in Rochester bei Willi recht wenig, also entschied ich mich schon vor längerer Zeit, es nach London zu holen. Per Auto schied aus, per Zug ist auch nicht so doll, also war eine Überführung auf eigener Achse angesagt, ist ja auch voll im Trend und noch dazu seeeeehr gesund! Mehrere Termine verstrichen aufgrund von Faulheit, Wetter und Arbeit (und zwar in dieser Reihenfolge). Die gerade anstehenden drei freien Tage (Mo bis Mi) sollten nun endlich die Fahrt beinhalten. Montag war Ruhetag, klar, also Dienstag, heute. Hinfahrt (fast) wie gewohnt per Zug, dann vor Ort Rucksack mit Küchenutensilien wie Töpfen, Besteck und Mixer (für Pudding!!!) eingepackt und noch ein paar Geschirrtücher. Das Transportmittel wollte jedoch erstmal überführungstauglich gemacht werden, dazu gehörte neben einer Grundreinigung (aufs Aussaugen des Innenraums habe ich mal verzichtet) auch die Korrektur des Luftdrucks des Hinterachsreifens sowie der Tausch des fortwährend platten Schlauchs an der Vorderachse. Abgeschmiert wurde auch noch, nämlich die Antriebskette, und das linke Pedal bedurfte aufgrund seiner Tendenz zum Blockieren einer Instandsetzung, denn eingedrungenes Wasser hatte das Kugellager austrocknen und verrosten lassen. Ein wenig (naja, ein wenig mehr) Kupferpaste sowie das Neueinstellen des Lagerspiels dürfte nun für weitere 22 Jahre sorgen, denn so alt ist das Schätzchen schon.</p>
<p>Ab ging die Post dann endlich um 16:30, viel zu spät für 35 Meilen (mal 1.6 bitte für km). Die ersten 10 Meilen waren schön, mitten durch Felder, hier und da Brombeeren gepflückt und auch gleich verwertet, Wetter schön, was will man mehr. Der Routenplaner schickte mich bei Auswahl von &#8220;Quietest Route&#8221; in Tilbury mittels Fähre über die Themse, worauf ich bei 3 Pfund Fahrpreis für den alten Seelenverkäufer aber dankend verzichtete. Stattdessen wollte ich südlich der Themse weiter Richtung London radeln, was mir aber die dichte Industriebesiedlung gründlich vermieste. Also mußte ich Straße fahren, verkehrsmäßig erträglich, aber diese Berge! Man sollte gar nicht meinen, wie hügelig es südlich der Themse ist. Überall Kreidefelsen und dazugehörige Abbauhalden, hier mal eine Bahnbrücke, dort ein Kanal oder was auch immer. Und so war ich bereits vor Absolvieren der Hälfte der Strecke völlig fertig und bedurfte einer Wiederherstellungspause. Diese nahm ich bei einem indischen Imbiss, oder besser Restaurant. Weil drinnen komische Verwandte oder so saßen und ich mein Fahrrad ohnehin nicht aus den Augen lassen wollte, zog ich es vor mit dem Pint <em>Cobra Beer</em> draußen auf dem unbepflanzten Pflanzkübel Stellung zu beziehen, mein Chicken Biryani kam nach angemessener Zeit dann auch in der Plastiktüte nebst Plastikbox zu mir. Die Frage nach einer Gabel oder einem Löffel überforderte den armen Inder leider völlig, immerhin erfüllte er mir meinen Wunsch nach dem Einsatz einiger Überredungskünste. Das Essen war okay, wenn auch nicht gerade ein Sonderangebot, aber gestärkt machte ich mich auf, schnell den Rest der Strecke zu absolvieren. Aber schon das Aufsatteln zeigte: so locker wird das nicht, der Allerwerteste schmerzte bereits ganz ordentlich.<br />
Gut, was soll ich hier herumweinen, hügelig war&#8217;s bis ich in Woolwich mit der Free Ferry übersetzte. Chris DeBurghs besorgte Frage entfiel, denn die Fähre heißt nicht umsonst Free Ferry, sie ist Bestandteil der Ringstraße um den Innenstadtbereich, die North bzw. South Circular Road (A205 im Süden, A406 im Norden). Südlondon ist ganz nett, grün vor allem, aber Nordostlondon ist natürlich viel besser, schon allein deswegen, weil ich dort wohne. Vom Fähranleger bis nach Hause waren es noch gut 30 Minuten, aber gut zu fahren, wenn nur die schrecklichen Schmerzen nicht gewesen wären! Der blöde Dynamo für die windige Beleuchtung tat noch sein Übriges&#8230; Beckton &#8211; East Ham &#8211; Forest Gate &#8211; irgendwann ist auch die härteste Fahrradtour beendet, und das war heute um 23:00, so habe ich also mal locker über 6 Stunden für 55km gebraucht. Keine Ruhmestat&#8230;.</p>
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		<title>Viel bessererer!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben in England]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ein Umzu war mal wieder nötig, damit ich nicht aus der Übung komme&#8230; Die letzte WG, also die allerletzte, die war ja echt das Allerletzte, siehe letzten Beitrag. Nun bin ich aus dieser freakigen und doch recht ungepflegten, aber dennoch irgendwie coolen WG endlich wieder ausgezogen (3 Wochen habe ich es ausgehalten), um nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ein Umzu war mal wieder nötig, damit ich nicht aus der Übung komme&#8230; Die letzte WG, also die allerletzte, die war ja echt das Allerletzte, siehe letzten Beitrag. Nun bin ich aus dieser freakigen und doch recht ungepflegten, aber dennoch irgendwie coolen WG endlich wieder ausgezogen (3 Wochen habe ich es ausgehalten), um nun in ein spießiges Reihenhaus zu ziehen. Nix mit cool und so. Das Haus habe ich aber natürlich nicht für mich allein, sowas kostet hier um 1200 Pfund im Monat, das würde mein Budget ein klein wenig übersteigen. Es handelt sich auch hier um ein flat share bzw. house share, also ein von mehreren Personen bewohntes Haus. In diesem Fall wohnen im Haus auf drei Etagen verteilt fünf Leute plus noch ein Paar in einem Mini-Bungalow im Hinterhof, ein sogenanntes en suite studio mit integriertem kleinen Bad ohne Dusche. Die Leute sind sehr nett und sehr viel reifer und stehen offenbar mit allen zur Verfügung stehenden Beinen fest im Leben. Aber, wie gesagt, keine Freaks und das ist auch gut so. Das Haus wurde bis vor kurzem komplett renoviert, ich belege nun den letzten nach Renovierung noch nicht bezogenen Raum, ein kleines Einzelzimmer mit etwa 12qm. Nicht groß, aber ausreichend, ich habe sogar eine eigene Terrassentür zum Hof. Es fehlt noch ein wenig Stauraum, ich werde dafür mein deckenhohes Regal aus dem Lkw ausbauen, auch die Matratze muß mit, diese hier ist einerseits oberflächlich sehr hart, dafür in der Mitte sehr weich und schaukelig. Da ziehe ich meine Latex-Kaltschaummatratze vor, war schließlich auch teuer genug.</p>
<p>Hier nun eine kleine Homestory mit Vergleich von alter (links) zu neuer WG, die sich übrigens <a href="http://maps.google.co.uk/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=%22e7+9EP%22&amp;sll=51.570225,0.016903&amp;sspn=0.037397,0.087461&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=London+E7+9EP,+United+Kingdom&amp;z=16" target="_blank">hier</a> befindet.</p>
<table style="text-align: left; width: 100%;" border="1" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="vertical-align: top; text-align: center;"><a href="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Eingang_HG.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-714" title="Eingang_HG" src="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Eingang_HG-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Der Eingang zur alten WG, von außen sieht das noch ganz nett aus.</td>
<td style="vertical-align: top; text-align: center;"><a href="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Eingang_LT.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-719" title="Eingang_LT" src="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Eingang_LT-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Hier ein ach so typisches englisches Reihenhaus. Das nächste rechts daneben<br />
gehört dazu, ist aber eigenständig. Nur die Hinterhöf wurden zusammen-<br />
gelegt.</td>
</tr>
<tr>
<td style="vertical-align: top; text-align: center;"><a href="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Hallway_HG.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-715" title="Hallway_HG" src="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Hallway_HG-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>(Knarzender) Treppenaufgang zum oberen (knarzenden) Flur, vom dem<br />
neben meinem (geradeaus, knarzend) noch drei weitere (knarzende) Zimmer<br />
abgehen (zwei rechts und eins hinter meinem Rücken). Im Erdgeschoß<br />
gibt&#8217;s nochmal drei Zimmer und einen Band-Proberaum.</td>
<td style="vertical-align: top; text-align: center;"><a href="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Hallway_LT.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-720" title="Hallway_LT" src="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Hallway_LT-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Der &#8220;Hallway&#8221; im neuen Haus. Nett, oder? Links kann man evtl.<br />
am Ende das eine Bad erkennen, das zweite liegt direkt rechts<br />
daneben. Auf gleicher Ebene liegen noch zwei Räume plus einer<br />
im Dachgeschoß. Unten gibts die beiden &#8220;reception rooms&#8221;, ein größere<br />
gleich rechts zur Straße und meiner hinter dem Vorsprung rechts. Gerade-<br />
aus geht&#8217;s in die Küche.</td>
</tr>
<tr>
<td style="vertical-align: top; text-align: center;"><a href="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Raum_HG.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-717" title="Raum_HG" src="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Raum_HG-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Mein Raum&#8230; Unaufgeräumt, okay, aber immerhin schön hell.<br />
Die Fenster links sind allerdings nicht zu öffnen, entsprechend<br />
schlechte Luft herrschte, der Ventilator spricht zudem Bände.<br />
Die Wände bestehen nur aus EINfachen Rigipsplatten, es ist SEHR<br />
hellhörig dort. SEHR. Heizung gibt&#8217;s nicht.</td>
<td style="vertical-align: top; text-align: center;"><a href="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Raum_LT.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-722" title="Raum_LT" src="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Raum_LT-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Mein neuer Raum von der Terrassentür aus gesehen.</td>
</tr>
<tr>
<td style="vertical-align: top; text-align: center;"><a href="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Kueche_HG.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-716" title="Kueche_HG" src="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Kueche_HG-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Chaosküche, dreckig, unaufgeräumt. Bah. Hinter der roten Wand<br />
befindet sich das (einzige) Bad. Meine Milch wurde im Kühlschrank<br />
nie schlecht, weil sich immer innerhalb kürzester Zeit (hoffentlich)<br />
dankbare Abnehmer fanden, grummel.</td>
<td style="vertical-align: top; text-align: center;"><a href="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Kueche_LT.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-721" title="Kueche_LT" src="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Kueche_LT-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die Küche im neuen Haus. Sehr geräumig, rechts vom Fotografen<br />
(icke <img src='http://willi-mobil.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) steht noch ein großer Tisch an der Außenwand für<br />
4 Personen, abgerückt faßt er 6 Leute. Waschmaschine, Spülmaschine,<br />
Luxusherd und zwei richtig große Kühlschränke (links von mir)<br />
sind eine Ansage <img src='http://willi-mobil.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   Geradeaus geht&#8217;s zum Hof, da steht ein großer<br />
Gartentisch (mit Stühlen, oho!), dahinter kann man evtl. die linke<br />
Hälfte des Mini-Bungalows erkennen.</td>
</tr>
<tr>
<td style="vertical-align: top; text-align: center;"><a href="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Bad_HG.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-713" title="Bad_HG" src="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Bad_HG-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Das Bad war mal ganz nett, sicher, wenn man denn flexibles Fugen-<br />
material und ebensolchen Fliesenkleber benutzt hätte, denn so lösten<br />
sich viele Fliesen und vor allem Fugen und alles kam einem entgegen.<br />
Das Klo wurde (außer von mir bei Ekelanfällen und ich bin hart<br />
im Nehmen!) nie geputzt wie auch alles andere in der Wohnung nicht.</td>
<td style="vertical-align: top; text-align: center;"><a href="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Bad1_LT.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-718" title="Bad1_LT" src="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Bad1_LT-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Schon besser, oder? Dies ist das neue und große Bad aus zwei Perspektiven<br />
(ein Foto zeigt die Ansicht vom anderen aus gesehen). Leider keine Dusche,<br />
nur eine rutschige Badewanne. Das zweite Bad befndet sich direkt daneben,<br />
ist aber erheblich kleiner, es weist dennoch ein Waschbecken, Klo und eine<br />
Badewanne auf. Alles nicht mehr ganz neu, aber gepflegt und sauber.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Nich so doll jetze&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 19:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben in England]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Naja, erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt. Ich bin ja kürzlich in diese Lagerhaus-WG gezogen&#8230; Schon bei der Ankunft wehte mir Gammelduft vom Mülleimer entgegen, die bei den beiden ersten Besuchen blitzblanke Küche sah aus wie nach einem Schlachtfeld. Das tut sie nun seit 5 Tagen&#8230; Die netten &#8220;flatmates&#8221; sind hochgradig rücksichtslos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt. Ich bin ja kürzlich in diese Lagerhaus-WG gezogen&#8230; Schon bei der Ankunft wehte mir Gammelduft vom Mülleimer entgegen, die bei den beiden ersten Besuchen blitzblanke Küche sah aus wie nach einem Schlachtfeld. Das tut sie nun seit 5 Tagen&#8230; Die netten &#8220;flatmates&#8221; sind hochgradig rücksichtslos und halten nachts um 3.30 lautes Palaver ab oder üben sich im Balkenverschrauben mittels Knatter-Akkuschrauber unter meinem papierdünnen Fußboden. Überhaupt sind alle Wände so dünn, daß sie zwar kein Licht durchlassen, aber alles andere ist mehr oder weniger 1:1 zu hören. Die primitive Holzkonstruktion, aus der die ganze 1. Etage besteht, knarzt bei JEDER Bewegung.</p>
<p>Nee, so geht das nicht. Ende Juli ist hier wieder Auszug angesagt, dann vielleicht doch bürgerlich in ein nettes englisches Reihenhaus in the eastern outskirts (Walthamstow, Leyton, Wandstead) mit back garden. Angebote gibt&#8217;s genug, teilweise bis zu 80 Pfund billiger im Monat bei erheblich besserem Zustand. Ich werde berichten.</p>
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		<title>Mothballed</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 21:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben in England]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jaja, mothballed. Eingemottet. Der Willi. Meine fahrbare Wohnung. Und das kam so:
mit Fertigstellung und Inbetriebnahme ließ sich ein Umzug nach London nicht mehr vermeiden, da mein Arbeitsplatz nunmehr nicht mehr im schönen und ländlichen Kent sein wird sondern in der großen Stadt. Nicht so schlecht, aber das geht eben nicht mit Willi, weil mich einerseits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jaja, mothballed. Eingemottet. Der Willi. Meine fahrbare Wohnung. Und das kam so:</p>
<p>mit Fertigstellung und Inbetriebnahme ließ sich ein Umzug nach London nicht mehr vermeiden, da mein Arbeitsplatz nunmehr nicht mehr im schönen und ländlichen Kent sein wird sondern in der großen Stadt. Nicht so schlecht, aber das geht eben nicht mit Willi, weil mich einerseits die Umweltzone im Londoner Stadtgebiet an der Einfahrt hindert (wenn ich mich nicht für 200 Pfund für einen Tag Fahren in der Stadt freikaufen will), mir andererseits bezahlbare und lebenswerte Stellplätze nicht bekannt sind. Auf einem Gewerbehof zwischen 23 anderen Lkw möchte ich nicht parken.</p>
<p>Und so kam es, daß ich ihn, den dicken Roten, heute in der Lagerhalle eingemottet habe, in der wir in den letzten 4 Monaten am Bus gewerkelt haben und vor der auch Danny und Roddey stehen, zwei meiner drei Golf II GTI (der dritte ist zur Untermiete in eine Garage in Deutschland eingezogen).</p>
<p><a href="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/1277986813318.jpg"></p>
<div id="attachment_702" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/1277986813318.jpg"><img class="size-medium wp-image-702" title="1277986813318" src="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/1277986813318-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz links Willi, ganz rechts zukünftige Garage</p></div>
<div id="attachment_703" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/IMG_20100701_184128.jpg"><img class="size-medium wp-image-703" title="IMG_20100701_184128" src="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/IMG_20100701_184128-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Links Willi, rechts vorn (nicht mehr) mein alter roter Golf, rechts hinten RM357, nicht der Foodmaster.</p></div>
<p></a></p>
<p>Mit großem Rucksack ging&#8217;s dann weiter ins Haus meiner Chefs und Freunde, wo schon von den vergangenen zwei Wochen Schlafsack und selbstaufblasende Isomatte auf mich warteten. Das Hausen in deren Wohnzimmer ist kein Dauerzustand und so habe ich mich sogleich aufgemacht, eine neue Bleibe zu suchen. Das ist gar nicht so schwierig, house und flat shares gibt&#8217;s massenhaft, selbst Räume kann man sich teilen. Letzteres wollte ich denn doch nicht, house share ist zu teuer, flat share also. Hier gab&#8217;s wieder Wahlmöglichkeiten nach Größe (single oder double room), Preis (60 bis 300 Pfund pro Woche) und natürlich Lage, die in meinem Fall im mehr bodenständigen bis alternativen und vor allem sehr multikulturellen Nordosten sein sollte. Zwischendurch kam noch der Südosten in Frage, aber grundsätzlich teilt man diese Stadt und deren Bewohner ganz klar nach North oder South of the River ein, wobei letztere irgendwie nicht so richtig ernst genommen und als uncool angesehen werden. Und uncool will ich natürlich nicht sein.<br />
Nachdem ich die letzten 4 oder 5 Jahre alles andere als konventionell gelebt habe (14-Mann-WG, Büro-WG, Mini-Wagenburgen), kam auch hier keine konventionelle Wohnung in Frage. Und so werde ich nun am Mittwoch in eine WG ziehen, in einem ehemaligen Lagerhaus, das nicht wirklich professionell zu Wohnraum umgestaltet wurde. Aber herrlich schräg und ein wenig chaotisch, mit Musik-Proberaum und interessanten &#8211; und vor allem englischsprachigen! &#8211; Leuten.  Ganz billig ist das nicht, inkl. allem 450 Pfund für etwa 16qm, das ist allerdings schon fast die Untergrenze für einen <span style="text-decoration: underline;">zumutbaren</span> Raum.  Ähnliche <em>warehouse conversions </em>kosten gern auch mal 650 Pfund im Monat und mehr, bei allerdings auch zunehmender Seriosität. Auch nach unten ist noch ein wenig Luft, die &#8220;Monkey Farm&#8221; z.B. erinnert an ein Fernsehstudio: in einer Lagerhalle wurden mehr oder weniger beliebig Räume aus Spanplatten und Trockenbauwänden erstellt, mit Decke allerdings, dafür ohne Scheinwerfer&#8230; Und diese WG ist mal wirklich <span style="text-decoration: line-through;">unterirdisch</span> very basic, selbst für  mich. Da muß man offenbar hart im Nehmen und/oder sehr jung sein. Die Gemeinschaftsräume sind &#8211; naja, schweigen wir darüber. Dagegen ist meine zukünftige WG, &#8220;The Rat&#8221;, schon posh und luxuriös.</p>
<p>Damit wird Willi nun noch wenigstens vorübergehend, aber wohl eher langfristig, mehr immobil als bisher schon, der Blog sollte also umbenannt werden&#8230; Nein, wird er nicht, immerhin besteht er seit mittlerweile 4 Jahren und 1 Monat und ist bei einigen Leuten bekannt. Ich werde also weiter hier berichten, wenn auch nicht über und aus Willi. Fotos, wenn ich mein Handy ausgelesen habe.</p>
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		<title>Food im Routemaster</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 20:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foodmaster]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sich ja vielleicht mittlerweile herumgesprochen hat, arbeite ich ja seit letztem Jahr Oktober für die Foodmaster Ltd. Erst Umbau eines Routemaster-Busses zum Foodmaster, nun bin ich dessen Fahrer und Würstchenbräter.
Fahren macht natürlich voll Spaß (ey), allerdings macht sich das Gewicht ordentlich bemerkbar. 135PS für über 10 Tonnen sind eben doch nicht eben üppig. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sich ja vielleicht mittlerweile herumgesprochen hat, arbeite ich ja seit letztem Jahr Oktober für die Foodmaster Ltd. Erst Umbau eines Routemaster-Busses zum <em>Foodmaster</em>, nun bin ich dessen Fahrer und Würstchenbräter.</p>
<p>Fahren macht natürlich voll Spaß (ey), allerdings macht sich das Gewicht ordentlich bemerkbar. 135PS für über 10 Tonnen sind eben doch nicht eben üppig. Ein Drehzahlband von 600 bis nur 1800 Umdrehungen mit sparsam schaltendem 4-Gang-Automatikgetriebe (man höre und staune, das war Luxus 1964, ebenso die Lenkhilfe) machen den Bus nicht gerade zum Sportwagen. Für Techniker: ein 8,3l großer Reihensechszylinder-Diesel vom Typ Cummins C mit nachgeschaltetem Oxidationskatalysator und immerhin Euro1-Abgasnorm wurde 1991/92 bei der Modernisierung der Routemaster-Flotte eingebaut, die alten CAV-/AEC-Automatikgetriebe (die aus Gewichtsgründen in Fahrzeugmitte weit weg vom Motor platziert sind) wurden beibehalten, allerdings mit einer elektronischen Ansteuerung versehen, die die alte anfällige &#8211; aber faszinierende! &#8211; Relaisschaltung ersetzte. Wer einen kleinen Vortrag über letztere hören möchte, darf sich gern vertrauensvoll an den Autor wenden, der hat deren Funktionsweise nämlich mal aufgrund von Fehlfunktionen autodidaktisch gelernt. Boah.</p>
<p>Zurück zum Thema (hach, die Technik ist doch fast viel interessanter als die ollen Würste <img src='http://willi-mobil.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ): heute ging das dritte Event vorüber, während dessen sich weitere neue Eindrücke einbrannten. Verstanstaltungsort war der Ridgeway Park in Chingford in Nordostlondon, offenbar eher durch untere bis mittlere Mittelschicht geprägt. So auch die Verkäufe: viele Getränke dank des warmen Wetters, aber relativ wenig Essen dank einkommensschwächerer und kinderreicher Bevölkerung.</p>
<div id="attachment_705" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Foodmaster_Chingford.jpg"><img class="size-medium wp-image-705" title="Foodmaster_Chingford" src="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Foodmaster_Chingford-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Heute auf dem Dance Festival in Chingford (NO London)</p></div>
<div id="attachment_706" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Tueren.jpg"><img class="size-medium wp-image-706" title="Tueren" src="http://willi-mobil.de/wp-content/uploads/2010/07/Tueren-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Werbetafeln. Oder doch Türen?</p></div>
<p>Überhaupt: logischwerweise gibt es je nach Gegend sehr unterschiedliche Kundschaft mit sehr unterschiedlichen Wünschen. Im teuren und schicken Kingston (ganz im Südwesten, wo wir letzte Woche 3 Tage standen) haben wir viel Kaffee und (auch dank vieler Deutscher) Würstchen verkauft und viele verschiedene Teesorten, heute nur schwarzen Tee, Unmengen an Coke, (zu) wenig Essen, (zu) wenig Kaffee, obwohl wir die einzigen mit Espressomaschine waren.<br />
Planung ist sehr schwierig: haste 6 Würste aufm Grill &#8211; bzw der Griddleplatte &#8211; liegen, willse keiner haben. Dann stehen plötzlich zehn Leute Schlange und wollen Würste haben, dann legste kräftig nach und hast nach Abarbeiten des Andrangs wieder eine halbe Stunde 4 Stück rumliegen, die man dann wegwerfen kann. Einen Tag gibt&#8217;s ständig Nachfragen nach Dings und Bums (z.B. Milchkaffee aus Soja- oder gar Reismilch), bieteste das nächsten Tag an demselben Platz an, will&#8217;s keiner haben. Einen Tag werden die Brötchen oll, am nächsten Tag fressen Dir die Leute die Haare vom Kopf. Wie letzten Samstag: eigene Würste irgendwann mittags alle und dann noch 2x bei Lidl nachgekauft, Brötchen dito. Naja, ist wohl so. Aber wer soll das denn planen? Vor allem wenn alles frisch sein soll.</p>
<p>Was ich nicht für möglich gehalten habe: ich habe plötzlich Hunger auf Brat- und Currywurst, obwohl ich den ganzen Tag im Bratmief stehe und die Dinger drehe und wende. Früher wurde mir nur beim Gedanken an eine Bratwurst schon schlecht und ich hatte übelste Bedenken, die Dinger braten zu müssen. Schlimm wird&#8217;s allerdings nach 6-7 Stunden, dann beginnt die Griddleplatte (eine 60&#215;60cm große 12mm dicke Edelstahlplatte mit Umrandung und Gasbeheizung von unten) zu stinken, weil ausgelaufenes &#8220;Bratwurstwasser&#8221;, Zwiebelsaft und Öl trotz regelmäßiger Reinigung mit einem Spachtel sich festsetzen und verbrennen und dann nach ekligem altem Bratwurstfett stinken. Dann hilft nur noch Intensivreinigung mit Spachtel und viel Kraft, doch die etwa 1/10mm dicke schwarze Schicht auf der Stahlplatte läßt sich wohl nur noch mit der Flex entfernen. Nach dem Auskühlen und neuem Aufheizen stinkt&#8217;s auch nicht mehr, seltsamerweise. Das klingt jetzt vielleicht eklig, ist es aber nicht. Elkig ist der &#8220;Ekelbehälter&#8221;: die Platte hat ein Loch, durch das man Bratrückstände in eine daunter befindliche Schublade befördern kann. Die auszuleeren ist dann unangenehm und fast wie der erste Motorölwechsel nach 150.000km&#8230;</p>
<p>Ansonsten macht die Arbeit Spaß, auch wenn sie anstrengend ist. Denn durchgehendes Stehen ist angesagt, richtig Leerlauf gibt&#8217;s kaum. Ist gerade kein Kunde da (mit mir arbeitet immer noch mindestens eine weitere Person im Bus, meistens aber zwei oder drei), müssen die draußen stehenden Sitzgruppen (3 Tische mit je 4 Stühlen) gesäubert und sortiert, die beiden Tische links und rechts der Ausgabe mit Soßen, Milch, Zucker &amp; Co gereinigt oder aufgefüllt, Mülleimer geleert, Getränke im Kühlschrank aufgefüllt oder irgendwas gespült oder abgewischt werden. Heute habe ich auch noch 2x Kuchen gebacken, nur so nebenbei. Langeweile ist nicht&#8230;.</p>
<p>Wenn ich gleich mal Lust habe, mein Handy auszulesen, gibt&#8217;s noch ein paar Fotos. Bis dahin muß der Link zur <a href="http://www.facebook.com/#!/album.php?aid=186122&amp;id=158870776990&amp;ref=mf" target="_blank">Facebook-Seite</a> reichen, da gibt&#8217;s 20 Profi-Fotos.</p>
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		<title>Rabotti, Rabotti!</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 18:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rabotti, Rabotti!  Viel Arbeit letzte Zeit, der Foodmaster mußte fertig werden. Der Foodmaster? Ich hatte schon einmal davon berichtet, daß ich als Angestellter am Umbau eines Routemaster-Doppeldeckers in ein fahrbares Restaurant beteiligt bin. Gestartet hatten wir Ende Oktober letzten Jahres und irgendwann muß so ein Projekt ja auch einmal fertig werden, und das war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rabotti, Rabotti!  Viel Arbeit letzte Zeit, der Foodmaster mußte fertig werden. Der Foodmaster? Ich hatte schon einmal davon berichtet, daß ich als Angestellter am Umbau eines Routemaster-Doppeldeckers in ein fahrbares Restaurant beteiligt bin. Gestartet hatten wir Ende Oktober letzten Jahres und irgendwann muß so ein Projekt ja auch einmal fertig werden, und das war genau am vergangenen Donnerstag, dem Tag des Grauens. Hätte er werden können. Wurde er aber nicht. Denn am Donnerstag stand die TÜV-Abnahme ins Haus, genauer: MOT (das entsprechende Derivat hierzulande). Das ganze war eine Zitterpartie, weil wir zwar bereits relevante Arbeiten im Winter hatten durchführen lassen, aber eine Ungewißheit bleibt bei einem 45 Jahre alten Fahrzeug denn doch, zumal am folgenden Tag der Aufbau auf dem ersten Event in London auf dem Plan stand&#8230; Aber die beiden Prüfer waren voll des Lobes und fanden abgesehen von einem falsch eingestellten Scheinwerfer keinen Mangel. Super! So stand dann am Freitag die Fahrt nach London an, immerhin fast 65km, die der Bus klaglos überstand und ich auch <img src='http://willi-mobil.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Die Positionierung gleich als erster Stand auf dem Food Court direkt an der großen Hauptbühne war schnell gelungen, die eigentliche Arbeit stand aber noch an: jede Menge Besorgungen waren zu erledigen, u.a. die Abholung eines gemieteten Kühlautos, die trotz des nur etwa 3km Luftlinie entfernt liegenden Vermieters aufgrund dessen Unfähigkeit über 3 wertvolle Stunden und jede Menge Nerven kostete. Auch der folgende Samstag war von nervenzerreibender Spannung und noch durchzuführenden Vorbereitungen geprägt, der (deutsche) Bäcker brachte die bestellten Brötchen und die Kuchenbleche nach reichlich 3 Stunden Verspätung erst um 12 Uhr. Mit sehr gemischten Gefühlen öffneten wir unsere Verkaufsluke und die Türen zum Oberdeck, wo sich die Sitzplätze befinden. Die Griddleplatte (eine 60&#215;60cm große und gasbeheizte Bratplatte) war schnell angeheizt wie auch die (ebenfalls gasbetriebene) Espressomaschine und die ersten Kunden kamen und wurden bedient. Der erste Tag war schnell vorbei und die Anspannung wich ganz langsam einer gewissen Routine, allerdings wurden Bratwurst-, Kuchen- und Brötchenberge im Kühlauto nicht sichtbar kleiner&#8230; Für den Sonntag wurden so Kombinationsangebote erdacht, womit der Umsatz tatsächlich erheblich angekurbelt wurde. Überhaupt: die Kundschaft am Sonntag unterschied sich inklusive ihrer Bestellungen erheblich vom Sonnabend. Verkauften wir am ersten Tag eine sehr überschaubare Anzahl Currywürste (in diesem Fall geräucherte Würste, die ich so nicht als Currywurst kenne), wenig Tee, dafür umso mehr Kaffee, wurden unsere Teevorräte am Sonntag erheblich dezimiert, während sich der Kaffeekonsum sehr zurück hielt. Curry- und Bratwürste gingen meistens schubweise weg wie warme Semmeln, die es übrigens buchstäblich dazu gab. Mit nachlassender Anspannung und fortschreitender Zeit stellte sich bei allen fünf Beschäftigten ab spätem Mittag erhebliche Erschöpfungserscheinungen ein, aber wir hielten durch bis 21.45 und machten noch gute Umsätze. Aufräumen und Abbau gingen schnell von der Hand und um 23 Uhr verließen wir bereits wieder unseren Platz, auf zum neuen Stellplatz auf dem Gelände eines kleinen privaten Museums in Walthamstow (NO-London). Weiter geht’s ab Donnerstag für drei Tage in Kingston-upon-Thames, ganz im Südwesten von London, wo die Themse in die Stadt fließt. Wir werden dort auf dem Marktplatz stehen und mal sehen, ob die dort beheimateten Deutschen uns die Tür einrennen&#8230;</p>

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		<title>Nexus One, Smartphone mit Android-Betriebssystem</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 20:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Artikel kommt ein wenig spät, doch er kommt. Und vielleicht sogar zum richtigen Zeitpunkt, denn ab Dienstag ist das Ding auch in Deutschland bei Vodafone mit und ohne Vertrag zu haben. Ich habe es bereits im Januar oder so über Ebay erworben, Import aus den USA. Und warum? Recht einfach: weil es unter Linux [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel kommt ein wenig spät, doch er kommt. Und vielleicht sogar zum richtigen Zeitpunkt, denn ab Dienstag ist das Ding auch in Deutschland bei Vodafone mit und ohne Vertrag zu haben. Ich habe es bereits im Januar oder so über Ebay erworben, Import aus den USA. Und warum? Recht einfach: weil es unter Linux läuft und ich endlich auf den Quatsch aus Redmont komplett verzichten kann (auf dem Laptop läuft seit 3 Jahren Ubuntu-Linux), denn meine drei letzten Smartphones (das sind Handies mit recht großem Bildschirm, bekannt sind z.B. das Blackberry oder das iPhone) liefen unter Windows Mobile. Old stuff, mit Fingern kaum bedienbar, es braucht immer einen Stift. Das letzte, das HTC Touch Diamond 2, war aber schon recht weit entwickelt, aber eben noch mit Windows und so.</p>
<p>Da kam das HTC Nexus One, das &#8220;Googlephone&#8221;, genau recht: mit dem von Google neu entwickelten, kostenlosen und quellenoffenen Betriebssystem Android in der Version 2.1, mit einem kapazitiven MOLED-Bildschirm mit beachtlichen 480&#215;800 Bildpunkten, fünf Desktops, natürlich WLAN und HSPA. Dieses Telefon läßt sich nun NUR mit Fingern bedienen, das aber recht ordentlich, die Bildschirmtastatur jedoch könnte jedenfalls im Hochformat auch mal einen Eingabestift vertragen. Dreht man das Telefon um 90° nach links, so wird auch der Bildschirminhalt gedreht und auf Breitformat umgeschaltet, damit wird die Tastatur viel breiter und gut bedienbar.<br />
Weitere Highlights sind 1 GHz Taktfrequenz, volles Multitasking, eine 5MP-Kamera mit LED-Blitz, ein Trackball (der noch dazu zwecks Benachrichtung in verschiedenen Farben leuchten kann), ein Marktplatz mit über 50.000 einfach herunterlad- und installierbaren Applikationen (Adroid Market), GPS, Beschleunigungssensoren in alle Richtungen, Kompass. Der GPS-Empfänger ist superschnell und genau, er einet sich auch hervorragend zum GeoCachen.</p>
<p>Was ich erst nach und nach herausbekomme: die volle Integration der Google-Produkte ins System (Picasa, Googlemail, Youtube etc.) funktioniert reibungslos, ebenso wie die Synchronisierung der bei Google liegenden Kontaktdatenbank auch mit Facebook. Per Kamera aufgenommene Fotos können direkt per Picasa (oder Facebook, Twitter,  Mail&#8230;) veröffentlicht werden, andersherum kann aus zum Beispiel der Twitter-Anwendung &#8220;Touiteur&#8221; heraus auf die Kamera zugegriffen und ein Foto geschossen werden, das dann unmittelbar per Twitter/Twitpic veröffentlicht werden kann. Schicke Sache, benutze ich derzeit etwas öfter.</p>
<p>Gerade hat Google die Version 2.2 des Android-Systems veröffentlicht (installiert ist standardmäßig bereits 2.1), die weitere Verbesserungen bringt wie Flash 10.1 (das, wogegen sich Apple so wehrt, das aber unverzichtbar ist, wenn man in Internetseiten eingebettete Videos ansehen möchte und für die Darstellung diverser Internetseiten), einen neuen Compiler, der das Gerät in manchen Bereichen bis zu über viermal schneller werden läßt, das wählbare Installieren von Programmen (Apps) auf SD-Karte, Einführung von UMTS-Tethering (das Telefon fungiert als UMTS-Router per WLAN oder USB-Kabel) und ein paar kleinere optische Verbesserungen.</p>
<p>Nicht vergessen dar ich jedoch auch die Erwähnung der durchaus auch vorhandenen Nachteile: der Bildschirm spricht nicht immer so präzise an wie man sich das wünschen würde, durch die stark gerundeten schmalen Langseiten läßt es sich vor allem im Kamerabetrieb schlecht festhalten, bei vollem Einsatz von UMTS, WLAN, GPS und langer Einschaltdauer des Bildschirms hält der Akku keinen ganzen Tag durch, dabei wurde noch nicht telefoniert, was das Gerät natürlich auch kann!</p>
<p>Leider kann ich kein Foto von meinem Telefon hier zeigen, denn erstens kann es sich nicht selbst fotografieren und eine andere Kamera habe ich nicht zur Hand und zweitens habe ich das Ding mal wieder fallen lassen (wie jedes Telefon bisher), dabei ist die Glasscheibe mehrfach gesprungen&#8230; GRRRR.</p>
<p>Die nächste Evolutionsstufe ist, Apple war mal wieder Vorreiter, das Touchpad, also letztlich Netbooks ohne Tastatur oder große Smartphones ohne Telefonfunktion, je nach Sichtweise. UMTS können viele, Android ist ebenfalls bei fast allen Herstellern außer Apple (iPad) Standard, weil eben Standard und zudem kostenlos verfügbar. Alle auf den Smartphones lauffähigen Apps funktionieren auch auf den größeren Touchpads, die zusätzlich noch USB- und teilweise HDMI-Anschlüsse bieten, eingebaute Festplatten oder vergleichbare Speichermedien und einen größeren Bildschirm, jeweils verglichen mit den Smartphones.</p>
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